Joliba e.V.

 
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Vergütung auf Honorarbasis

 

01.03.2016

Joliba e.V. sucht:

für Einzefallhilfe im Rahmen der Hilfen zur Erziehung

mehrsprachige Sozialpädagogen/Psychologen (oder vergleichbare Ausbildung)

Vergütung auf Honorarbasis (Fallbezogen) – flexible Arbeitszeiten -

Wir suchen dringend folgende Sprachen :

Arabisch, Französisch, sowie afrikanische Sprachen bzw. afrik. Herkunft.

Bitte vor dem Zusenden einer Kurzbewerbung an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. zunächst telefonisch in Kontakt treten.

MO – MI 11-15 Uhr Tel: +49 (0)30 - 695 69 144.

 

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Hilfe für Refugees

 

Julia Womser, 25 Jahre Berliner Zeitung, Jugendredaktion 10171 Berlin, E-Mail: blz-jugendredaktion@ berliner-zeitung.de hat einen Artikel der Jugendredaktion in der Berliner Zeitung veröffentlicht:

Djiby Aberrê Ndao kommt aus dem Senegal. Über Italien, wo er eine kurze Ausbildung zum Schweißer absolvierte, und Belgien kam der 21-Jährige nach Deutschland. Sein Antrieb: eine gute Ausbildung für ein besseres Leben. Ursprünglich war Djiby mit seinem Vater auf der Flucht, angekommen ist er in Deutschland vor mehr als zwei Jahren allein. Auf sein Plakat hat er in großen, mehrfach nachgezeichneten Buchstaben „Liebe, Hoffnung, Freiheit“ geschrieben – Ersteres steht vor allem für seine Familie und Freunde, die beiden Letzteren hofft er hier zu finden. Weil sein Schulabschluss in Deutschland nicht anerkannt wird, holt er diesen zurzeit nach.

Über den gemeinnützigen Verein Joliba wurde ihm ein Praktikum bei einem Schneider vermittelt, das er gerade abgeschlossen und das ihm viel Freude bereitet hat. Das sei auch das Gute an Deutschland – viel lernen zu können. Zwar begegne ihm immer noch Rassismus auf den Straßen, aber „damit muss ich leben“, sagt Djiby. „Ich bin Ausländer hier, damit muss ich leben.“

 

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The story of sister Rosetta Tharpe






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Pressespiegel Görlitzer Park Projekt

 


LIEN SOCIAL 1133 - 23.01 au 5.02.2014

Un coffeeshop expérimental à Berlin

Un parc berlinois symbolise les contradictions conjuguées de la politique
de lutte contre la drogue et celle envers les réfugiés........

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Ruppig und struppig wird der Görli immer bleiben

unter diesem Titel hat auch die Süddeutsche Zeitung zum Thema Drogen im Görlitzer Park in Berlin geschrieben.

.....Joliba hat einen Flyer entworfen, der an die Dealer verteilt werden soll. In vier Sprachen wird darauf erklärt, dass die Männer bitte keine Jugendlichen ansprechen sollen und keine zu großen Gruppen an den Parkeingängen bilden und sich freundlich und respektvoll verhalten sollen. Auf der Rückseite weist Joliba auf sein Angebot hin: Beratung, Deutschkurse, Computerbenutzung, Nähmöglichkeiten.......


Streit um Park

in Berlin Kreuzberg

Fluchtpunkt Görlitzer Park

Artikel von Konrad Litschko in der Taz

Anwohner klagen, die Polizei fährt Razzien: Die Zahl der Dealer im Görlitzer Park steigt. Es sind Flüchtlinge aus Afrika, junge Männer wie Ibrahim aus Mali.

 

Deutschland braucht Coffeeshops, findet die grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann in Berlin Kreuzberg. Das sei ein falsches Signal, meint die Drogenbeauftrage des Berliner Senats.

Katharina Oguntoye, 54, leitet das interkulturelle Netzwerk Joliba in Berlin:
Ich denke nicht, dass wir zu diesem Zeitpunkt einen Coffeeshop in Kreuzberg brauchen. Ich finde es richtig, die User und die kleinen Dealer zu entkriminalisieren, doch ein Coffeeshop am Görlitzer Park würde die dramatische Situation nicht entschärfen. Die Ursache für die steigende Zahl der Afrikaner im Park, einige davon sind Dealer, andere aber auch nicht, ist die Politik gegenüber Flüchtlingen und Migranten. Menschen sind gezwungen, ihre Heimatländer zu verlassen. Hier angekommen, erhalten sie keine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu sichern, weil sie keine Arbeitserlaubnis bekommen.
Sinnvoll fände ich deshalb Unterstützungsangebote, damit sie sich in ihrer neuen Lebensumwelt zurechtfinden. Coffeeshops sind nur dann eine Option, wenn sie Teil eines Gesamtkonzeptes sind, welches Informations- und Hilfsangebote einschließt. Neue Ansätze benötigen einen breiten gesellschaftlichen Konsens, zu dem die aktuelle
Diskussion beitragen kann.

"Ibrahim kennt Daniel Okine nicht. Noch nicht. Wenn Okine auch ihn ansprechen und fragen wird, was er gerade am meisten braucht, was wird er da antworten? Ibrahim zögert nicht lange. „Einen Job“, sagt der junge Malier. Und welchen? Er schaut fragend. „Egal, einen Job, irgendeinen.“

Ibrahim jobbt derzeit im Görlitzer Park. Von seinem Arbeitsplatz aus kann er weit auf das struppige Gras des Kreuzberger Parks blicken, auf die plaudernden Menschengrüppchen, die Frisbeespieler, die Spaziergänger und Radfahrer. „Marihuana?“, fragt Ibrahim diejenigen, die an ihm vorbeilaufen. Es klingt freundlich, er lächelt dabei. Manchmal formt er seine Finger, als ziehe er an einem Joint. Die Fußgänger aber blicken zu Boden, gehen weiter. Es läuft nicht gut an diesem Nachmittag.

Ibrahim sieht jung aus, auf seinen Augen liegt ein glasiger Schleier. Er trägt die Haare kurz, eine Trainingsjacke und eine zu große Armbanduhr. So wie viele hier. Anders als sie wirkt er fast schüchtern. Doch als ihn ein Mitstreiter anblafft, schimpft Ibrahim lautstark zurück. Wer im Görlitzer Park arbeitet, kann sich keine Schüchternheit erlauben.

Seit sechs Monaten ist Ibrahim im Park. Er ist damit Teil einer Debatte geworden, die seit Wochen um den Görli tobt. Als „Drogenumschlagplatz“ tituliert ihn die Boulevardpresse. Bis zu 100 Dealer, sagt die Polizei, hielten sich täglich im Park auf. Tendenz steigend.

Innensenator Frank Henkel, der CDU-Mann, versprach mehr Polizeipräsenz. Das Bezirksparlament beriet am Mittwoch über einen Coffeeshop, in dem legal Cannabis verkauft werden könnte. Die lokale CDU fordert einen Zaun, der nachts abgeschlossen wird. Und das Bezirksamt setzt nun auf Sozialarbeiter. Auf Daniel Okine und sein Team.

Ausgerechnet in Kreuzberg wird ein Park zum umkämpften Platz. Im Alternativbezirk, der sich stets größtmögliche Toleranz attestiert. Selbst liberale Anwohner klagen nun über die Masse an Dealern, über belagerte Parkeingänge, das aggressive Bewerben der Drogen. Viele tun es mit einem mulmigen Gefühl. Sie wissen, dass die, die sie kritisieren, nicht herkamen, um am Ende im Görli zu dealen. Und doch klagen sie: wegen der Kinder, wegen des gefühlt so unsicheren Parks.

Die Gegenseite steht sofort parat: Als Gentrifizierer schmähen sie die Sorgenträger. Mit einer Kundgebung demonstrierten Linke für die Dealer und gegen „rassistische Polizeikontrollen“. Neben dem Park brannten vier Autos. Als Zeichen gegen den „rassistischen Bürgermob“, wie es im Bekennerschreiben hieß.

Der Görlitzer Park, eine Toleranzprobe. Für diejenigen, über die jetzt alle reden, ist der Park aber mehr. Er ist letzter Zufluchtsort, ist Existenzgrundlage. Nur redet bisher niemand mit ihnen.

Das ist auch nicht einfach. „Paparazzi? Oh no, no!“, sagt ein Afrikaner, der zuvor von einer Bank aus um Kunden warb. Er scheucht den Journalisten davon. Ein Mann aus Angola erzählt, er lebe im „Heim“ in Dessau, sei nur heute hier und warte auf seine Freundin. Ein anderer Afrikaner am anderen Ende des Parks erzählt genau die gleiche Geschichte. Tage später sind beide wieder da.

Bei der Polizei heißt es, die Dealer seien fast ausnahmslos Afrikaner, fast alle in Asylverfahren oder in Duldung.

Um den gesamten Artikel zu lesen hier Klicken

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JOLIBA - Interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V.
Frau Katharina Oguntoye
Projektleitung

Postadresse
Görlitzer Straße 70
10997 Berlin

Tel:  +49 (0)30 - 610 76 802

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