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Seien Wir Mal 
Ehrlich 

Wer hat in der Schule gelernt, dass die Erfindung von Rassismus es Europa ermöglichte Menschen auszubeuten und ein Machtmodell zu etablieren, das den Beginn einer globalen, weißen Vorherrschaft darstellt? In Wahrheit wurde und wird der Zusammenhang von Kolonialismus und Rassismus generationenübergreifend weitgehend ignoriert.

 

Ziel des Projektes "Seien Wir Mal Ehrlich" ist es, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene an kolonialismuskritische Perspektiven zu Rassismus heranzuführen.

 

Dazu wird es in den kommenden Monaten folgende Angebote geben:

  • Community- Talks zum Austausch über Leerstellen in unserem Wissen.

  • Medien-Workshops für Jugendliche ab 14 Jahren zum Thema Aufarbeitung des Kolonialismus und sensibilisierende Filmprojekte für Kinder ab 6.
     

Weitere Informationen zu dem Projekt und Einladungen zu Veranstaltungen werden hier erscheinen.

 


Aktuelles aus dem Projekt

Das Methodenhandbuch zum Projekt 

Um den Modellcharakter des Projektes "Seien Wir Mal Ehrlich" zu bewahren, haben wir alle Schritte festgehalten und in einem Methodenhandbuch zusammengebracht. Hier stellen wir einige der angewandten Methoden im Rahmen des Projektes vor und hoffen, eine Inspiration für weitere dekoloniale Projekte sein zu können!

DECOLONIZE XBERG 36 

Festival

 

Dekolonialisierung trifft auf Medien: Es gibt Workshops zu TV, Paneltalks, Podcast, es wird Tanz geben, Kunst und Musik.


Für Essen und Trinken sorgen wir natürlich und freuen uns, wenn ihr zahlreich kommt!

Meldet euch an unter projektbuero@joliba.de

Wir sehen uns am 20.05.2023!

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Decolonize XBerg 36
Timetable

14:00 Uhr Einlass und Registrierung 

14:30 Uhr Eröffnung

14: 45 Uhr Vorführung des dekolonialen Kurzfilmes

15:00 – 16:00 Uhr Workshop I

Einführung in Medienproduction mit Global We Media und Podcast mit Bino Byansi Biakuleka.

16:00 – 17:00 Uhr 

Paneltalks & Workshop II

mit dekolonialen Expert*innen:

Renée Eloundou, Rajaa Shamam, Moro Yapha, Valerie Viban

Produktion von Mitschnitten für die Podcast- und Medienproduktion

17:00 – 17:30 Uhr Snackpause  

17:30 – 18:30 Uhr  Workshop III

Bearbeitung der Mitschnitte zwecks Produktion kurzer Beiträge für Podcast und online-TV.  

18:45 Uhr Abschlussplenum / Saal Vorführung der selbst produzierten Beiträge von Global We Media-Studio und Podcast-Workshop, Austausch und Feedback 

19:15 Uhr Essen 

 

Abendprogramm auf dem Vorplatz:

20:00 Uhr Treasure Dance (Youth of Potsdam) 

20:20 Uhr ArtPerformance-Kundgebung Bino 

20:50 Uhr Prismala 

21:30 Ende

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SOCIAL DECOLONIZE TALK 

# 3

 

Wir wollen gemeinsam überlegen, diskutieren und darüber reflektieren, wie wir Berlin dekolonialisieren können. 

Kommt vorbei!

Eingeladene Gäste am 03. Mai:
 

Bino Byansi Biakuleka - Artist, Activist, Radiopresenter

Expert*innen:

Raja Shazam - Queer- Feminist Activist, Researcher and Filmmaker

Tahir Della - Activist, Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) e.V., Decolonize Berlin e.V.

 

SOCIAL DECOLONIZE TALK 

# 2

 

Es ist soweit- das  zweite Treffen des Decolonizing Network 36 steht vor der Tür!

Diesmal mit brasilianischer Perspektive!
Bringt Eure Freunde mit - wir freuen uns auf Euch!

Eingeladene Gäste am 05. April:
 

Bino Byansi Biakuleka - Artist, Activist, Radiopresenter

Expert*innen:

Sandra Bello - Activist, Cultural Producer, Freedom Fighter, Quilombola Pan- Africanist.

Ras Adauto - Activist, Digital Media Artist, Media Educator, Social Media Journalist, NAI e.V.

 

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SOCIAL DECOLONIZE TALK 

# 1

Was sind die Social Decolonize Talks? 

Wir haben den Wunsch, Menschen in unserem Einzugsbereich Görlitzer Park und den umgebenden Kiezen miteinander zu vernetzen, die das gemeinsame Ziel teilen, sich selbst und das eigene Umfeld an der Dekolonisierung Berlins zu beteiligen. Zu diesem Zweck möchten wir hier in Kreuzberg ein aktives Netzwerk bilden, das mit entsprechenden Aktivitäten dazu beiträgt, die mindsets der Gesamtgesellschaft zu dekolonisieren- d.h. rassistische Strukturen benennen, gemeinsame Geschichte sichtbar machen, asymmetrische Machtstrukturen auflösen und globale Verflechtungen auf lokaler Ebene aufzeigen.

Darum laden wir Personen, Initiativen, Organisationen zu offenen Gesprächsrunden / Community Talks mit Expert*innen ein, um gemeinsam zu lernen, dass die koloniale Geschichte eine gemeinsame Geschichte ist, die zu ungleichen Verhältnissen in der Welt und zu zahlreichen Privilegien weißer Menschen geführt hat. Querschnittsthemen wie Flucht und Migration, Tourismus, Fashion, Urbanismus und vieles mehr, werden dabei aus einer dekolonialen Perspektive neu erlernt.

Eingeladene Gäste am 28. Februar 2023: 
 

Bino Byansi Biakuleka - Artist, Activist, Radiopresenter

Expert*innen:

Moro Yaffa - Activist, Artist, Radiopresenter

Fazili Bhimji - PHD Independent Scholar, Activist, Radiomoderator 

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Seien Wir Mal Ehrlich
Danksagung

Am 20.05.2023 haben wir im Gangway Co-Lab und auf dem Vorplatz das Decolonizing Xberg 36 Festival gefeiert. Im geplanten Programm haben sich 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Austausch mit Expert*innen dekolonial empowert. Das Essen und Trinken reichte für alle und das Festival klang in der nächtlichen Dämmerung mit dem Konzert der durchstartenden Band aus.

Für den erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung möchten wir gerne unser herzliches Dankeschön ausdrücken:

  • Als erstes bedanken wir uns bei der Projektgruppe Kinder der Welt für das Mitmachen. Wir finden es sehr bemerkenswert, dass die Kinder bereit dazu waren, zu diesem schwierigen Thema zu arbeiten. Und wir bedanken uns für die Verbindlichkeit mit der sie sich dafür eingesetzt haben, ihre Ergebnisse zu produzieren. Dabei ist es ihnen gelungen selbst zu entdeckten, dass es stimmt, dass Kolonialismus Rassismus bewirkt hat. Euch gebührt auch ein extra großes Dankeschön für die Entwicklung der Geschichte für den dekolonialen Kurzfilm „The Queens“. 

  • Wir bedanken uns bei den Jugendlichen des Media-Projektes für die Zeit, die sie in unseren Workshops eingebracht haben, das ist nicht selbstverständlich, sondern spricht für euer Interesse an Partizipation. Partizipation ist ein Teil der Demokratie, den wir als Bürger*innen nutzen können. Gut, dass es das gibt und gut, dass ihr das nutzt. Danke für den Mut dazu zu stehen, dass ihr zu politischen Themen arbeitet.

  • Ein großes Dankeschön geht ans Mediaprojekt-Team von Global we Media für das Interesse und den Einsatz dafür, dieses politische Thema mit Medienproduktion anzugehen. Dabei zu reflektieren, zu recherchieren und Erfahrungen und Erkenntnisse untereinander auszutauschen, hat bei euch zu einem starken Zusammenhalt geführt. Danke, dass ihr das Projekt so wertschätzt und Danke für eure beeindruckende Leistung für die Dokumentation der Aktivitäten an diesem wundervollen Tag.

  • Danke an unsere wunderbaren Panel-Talker Rajaa Shamam, Renée Eloundou, Valérie Viban und Moro Yapha. 

  • Ein herzliches Dankeschön geht an alle die am Decolonizing Xberg 36 Festival teilgenommen haben. Es war so wichtig, dass ihr da wart, denn ohne euch hätten wir unser Programm niemals verwirklichen können. Danke, dass ihr das Engagement aufgebracht habt.

Es gibt viele Menschen, denen wir danken müssen. Bei

  • Bino Byansi Byakuleka Danke dafür, dass er die Rolle des MC übernommen hat. Diese war damit bestens besetzt.

  • Marleen Abels für das ausgezeichnete Management des Festivals, ihre überzeugenden Ideen in der Vorbereitung und die schönen Flyer, die sie für die Festivalbroschüre hergestellt und in den social Media verbreitet hat.

  • Vielen Dank auch an Anna Spiegelberg, für die ästhetischen Ankündigungen unserer Aktivitäten für das gemeinsame Dekolonisieren Kreuzbergs in der social Media. 

  • Ein großes Dankeschön geht an Eve Okelo für die Zubereitung des Community-Dinners bestehend aus PofPof, gebratenem und gegrilltem Fisch und Chickenwings, Bohnen mit Fleisch, vegetarische Bohnen, Gemüsebällchen und Reis.

  • Wir bedanken uns beim Joliba Projektbüro geleitet von Daniela Eich und Lukas May für die Unterstützung und das Vertrauen in das Projektteam.

  • Unseren Dank richten wir auch ans Gangway Co-Lab für das Bereitstellen der Räumlichkeiten undinsbesondere an Paula Straube und Karam Yaha für die coole Zusammenarbeit

     

Wir danken der Bundeszentrale für politische Bildung für die Bereitstellung von Mitteln, die uns die intensive Auseinandersetzung mit dem Dekolonisieren ermöglicht und uns handlungsfähig gemacht haben.

Ein großes Dankeschön geht an die Initiative Global We Media, die seit Oktober 2022 mit den Projektgruppen filmisch zum Dekolonisieren gearbeitet hat. Die Produktionen können auf global-we-media.com betrachtet werden. 

Ein großes Dankeschön an das wundervolle Team von Global We Media, zuvorderst an Blaise Baneh Mbuh für die jahrelange Zusammenarbeit und seinen unermüdlichen Elan, an Milen Zhelev für die konstante, fantasievolle und 100% zuverlässige Mitarbeit, an Kreshnik Ramadani, für seine kreativen Beiträge und den technischen Einsatz, an Omnia Darwish Saad, für das Einbringen ihrer vielfältigen Kompetenzen, an Anderson, Uwila, Maurilho, Grace, Kathy und Chicka für ihre kreativen Mitwirkungen als Kamera- und Tonleute, Moderator*innen und Akteur*innen. 

Wir bedanken uns von herzen bei unserem Festivalfotografen Ras Adauto für das Sichtbarmachen der vielen kleinen Ereignisse.  

Ebenfalls danken wir auch Decolonize Berlin und Quilomboallee für die Netzwerkarbeit und allen Menschen, Gruppen und Organisationen, die uns dabei unterstützt haben, das „Decolonize Xberg 36 Festival“ mit Freunden und Freundinnen zu teilen.

Beim 1. Decolonial Talk sagte Moro Yapha: „Dekolonisieren geht nur kollektiv.“

Am Festivaltag haben wir uns gemeinsam, alle an einem Ort, mit dem Dekolonisieren beschäftigt. Auch wenn wir an anderen Tagen zwar alleine in diesem Spirit agieren, verbreiten wir das Dekolonisieren weiterhin kollektiv, nur eben jede*r an seinem / ihrem Ort.

Liebe Teilnehmende, liebe Görli-Community, liebe Alle, ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe und kündige es bereits jetzt schon an, von uns werden weitere dekoloniale Veranstaltungen folgen. Stay tuned. 

 

Eure Katharina La Henges 

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