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Partizipation auf Augenhöhe – Empowerment durch Medien und Kultur

Wer bin ich und Was macht mich aus? - Jugendliche und junge Erwachsene stehen heute vor der Herausforderung, eine gefestigte Identität in einer heterogenen Gesellschaft, in der unterschiedlichste Erwartungen und Rollenbilder auf sie einwirken, zu entwickeln. Wichtige Bezugsgruppen (Familie, Freunde etc.) drängen mit teilweise unterschiedlichen und widersprüchlichen Erwartungen auf junge Menschen ein. Zentrale Themen sind dabei u.a. Zugehörigkeit und Abgrenzung, Herkunft, Heimat, Religion, Interessen, Freundschaften. Insbesondere Jugendliche mit Migrationsgeschichte müssen im Alltag häufig mit Abgrenzungserfahrungen umgehen. Andererseits finden sie sich auf eine selbstverständliche Art und Weise in unterschiedlichen kulturellen Kontexten zurecht und bringen damit ein großes Ressourcenpotential mit. Gleichzeitig kann diese Lebensrealität die Entwicklung einer starken Identität umso herausfordernder machen.

Unser Projekt Partizipation auf Augenhöhe – Empowerment durch Medien und Kultur hat das Ziel die  Stärkung der eigenen Identität im Sinne eines Empowerments von jungen Menschen zu fördern. Es findet eine Reflexion über eigene Wurzeln, den persönlichen Lebensweg, soziale Rollen, eigene Erwartungen sowie Erwartungen von Bezugsgruppen und Gesellschaft statt. Durch das Aufzeigen von Vorbildern und Stärkung der jungen Menschen kann eine nachhaltige Identitätsbildung stattfinden.

Partizipation durch Medien: Die Teilnehmenden trainieren filmtechnische Grundlagen und erwerben dramaturgische und redaktionelle Fertigkeiten, um Medienbeiträge zu herstellen. In einem regelmäßigen Nachrichtenmagazin berichten sie über Themen, die für die Zielgruppe relevant sind. Als Extra-Sendeformate produzieren sie Talkshows, Podiumsdiskussionen und Tete-á-tete-Gespräche, die globale, kulturelle und politische Themen diskutieren. Weiterhin realisieren sie, nach eigenen Ideen, dokumentarische oder fiktionale Filmprojekte. Durch ihre Medienprodukte und deren Verbreitung fördern sie die Aufnahme von Informationen zu Migration und die interkulturelle Sensibilisierung.

 

Partizipation durch Kunst: Die Teilnehmenden erwerben handwerkliche und technische Kompetenzen zur Verarbeitung von Textilien, Filzwolle, Stein und Holz. Durch die Produktion von Kunstobjekte lernen die Teilnehmenden sich auszudrücken oder können gleichzeitig geschichtliche und gesellschaftspolitische Aussagen machen. Die Ergebnisse können in weiteren Aktionen und Prozessen genutzt werden, wie auch die individuelle Erfahrung einem breiteren Publikum sichtbar machen. Die Kunstworkshops ermöglichen Anschluss an Einrichtungen im Kiez. Nach Abschluss des Projektes können die Teilnehmenden ihre eigenen künstlerischen Projekte dort dann selbstorganisiert realisieren.

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